GGG Rheinland-Pfalz

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Archiv für das Jahr 2016

Der Blick über den Zaun: Südtirol, Italien

Italiens inklusives Schulsystem – Südtirol

Vom 9.-13.10.2016 besuchte eine 16-köpfige Gruppe aus RLP Südtirol, um sich über die Inklusion in Italien ein Bild zu machen. Davon waren 7 GGG-Mitglieder.

Hier geht’s zum Berichtinklusion-in-su%cc%88dtirol

 

 

 

Gesamtschultag 15.September 2016 in der IGS Ingelheim

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Landeselterntag 2016

WP_20160611_12_22_12_ProAm 11. Juni 2016 waren wir als Landesvorstand mit einem Stand beim Landeselterntag in Bingen vertreten. Wir hatten dabei Gelegenheit, die neue Bildungsministerin zu hören und in ihrer Vertretung den Staatssekretär in einer Podiumsdiskussion zu erleben. In den Foren wurden sehr verschiedene Themen aufgegriffen, so z.B. Schwerpunktschule, IGS, Elternrechte, Grundschule usw.

Die neue Ministerin hatte keine Überraschungen auf Lager, sondern versuchte die ZuhörerInnen zu beruhigen – wobei man nicht wusste, ob sie beunruhigt waren – dass sie als Juristin und Strafrechtlerin nicht vorhabe, alles umzukrempeln. Sie bemühte sich zu betonen, dass es „keinen Richtungswechsel und keine Revolution“ geben werde. Und dann gab sie wieder, was schon aus dem Koalitionsvertrag bekannt war (und was man auch schon in den vergangenen Jahren von ihren Vorgängerinnen hatte hören können). In diesem wohlbekannten Sinne setzte Staatssekretär Beckmann die Debatte fort: Auf kritische Anmerkungen zur Unterrichtsversorgung und Unterrichtsqualität warf er wahlweise Zahlen in die Debatte, die das Gegenteil beweisen sollten, berief sich auf seine Expertise als Gymnasiallehrer oder bat um Verständnis dafür, dass man in seinem Haus noch keine konkreten Vorstellungen entwickeln konnte, weil so viele Interessengruppen auch zu beteiligen seien usw. usf. Nach dem Rausch der Wörter bleibt die gleiche Erkenntnis wie in Andersens Märchen: Schaut der Kaiser ist …

Die ElternverterInnen, verfolgten aufmerksam und höflich die Debatte. Am Nachmittag fanden verschieden Foren statt und es bestand Gelegenheit, sich mit Fachleuten aus dem Bildungsministerium und dem PL über verschiedene Themen auseinanderzusetzen. Dabei fiel die Offenheit für die vorgebrachten Anliegen auf, die Bereitschaft der Referenten, sich auf Details einzulassen.

Am GGG-Stand kamen immer wieder Eltern vorbei, für die es neu war, dass es einen Verband gibt, der für eine inklusive Schule für alle Kinder eintritt und offen für Eltern ist.

 

Mainz 12. Juni 2016

Materialien der Fachtagung „Alphabetisierung“

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Save the date:

Gesamtschultag RLP (GEW und GGG):

am: 15. September 2016

in: IGS Ingelheim

Fachtagung:

Alphabetisierung im Deutschunterricht

alphabetisierung

Die Einladung können Sie hier als PDF herunterladenalphabetisierung

Bildungsreise:

Inklusives Schulsystem in Südtirol

Südtirol-Einladung-BildungsreiselHier können Sie die gesamte  Einladung zur Bildungsreise mit den Anmeldedetails herunterladen: Südtirol-Einladung-Bildungsreise.

Fachtagung: Was brauchen Kinder nach der Flucht?

Anmeldung: 

http://www.was-brauchen-kinder-nach-der-flucht.de/ 

fachtagung-11

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Kommentar zum Entwurf des Gesetzes zur Stärkung der inklusiven Kompetenz und der Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften

von Rosemi Waubert de Puiseau

Seit April 2015 liegt der Entwurf des Gesetzes zur Stärkung der inklusiven Kompetenz und der Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften vor. Es soll die Koalitionsvereinbarung der rot-grünen Landesregierung von 2011 erfüllen – kurz vor der Landtagswahl im Frühjahr 2016. Mindestens 2 Jahre lang war es angekündigt, was man hörte war, dass es keinen Konsens darüber gab, was alles in ein solches Gesetz rein sollte. Während ein Koalitionspartner alle Phasen der Lehrerbildung gesetzlich regeln wollte, wollte der andere Partner sich auf die dritte Phase beschränken. Im Koalitionsvertrag von 2011 ist folgendes dazu festgehalten:

Wir wollen, wo sinnvoll umsetzbar, die Möglichkeit schaffen, in der Lehrerausbildung die Lehrbefähigung für mehr als eine Schulart bzw. Schulstufe zu erwerben. Als nächsten Schritt werden wir die Möglichkeit schaffen, im Lehramtsstudium der Realschule plus durch Studienleistungen im Umfang eines zusätzlichen Semesters im Master-Studium auch die Befähigung für das Lehramt an Gymnasien zu erwerben. Diese Veränderungen werden wir zusammen mit Regelungen zur Fort- und Weiterbildung in einem neuen Lehrerbildungsgesetz verankern. (Koalitionsvertrag 2011-2016. Den sozial-ökologischen Wandel gestalten.)

Und was ist nun vorgelegt worden? Um es gleich vorweg zu nehmen, mit den Vereinbarungen im Koalitionsvertrag hat der vorgelegte Entwurf eigentlich nichts zu tun.

Herausgekommen ist stattdessen ein Gesetz, das sich per Definition auf die inklusive Kompetenz und die dritte Phase beschränkt. So wird in der Begründung des Gesetzes darauf hingewiesen, dass es erforderlich ist…die inklusive Kompetenz der Lehrkräfte in allen Phasen der Lehrkräftebildung zu stärken. Danach sind die Basisqualifikationen zur Inklusion in die Lehrkräfteausbildung (…)und in die Lehrkräftefort- und –weiterbildung zu integrieren.

Man könnte auf die Idee kommen, dass es sich um gänzlich neue Qualifikationen handelt, die nun – ohne dass die allgemeine Lehrerbildung  gesetzlich geregelt ist – gesetzlich geregelt werden müssen. Schaut man sich dann §3 Inhalte der Lehrkräftebildung genauer an, wird in Satz 1 festgestellt, dass für Fächer und Lehrämter qualifiziert wird. In Satz 2 wird festgestellt, dass pädagogische und didaktische Basisqualifikationen insbesondere für den inklusiven Unterricht, den Umgang mit Heterogenität und der Förderdiagnostik Gegenstand der Lehrkräftebildung sind. Beides ist nicht neu und mutet eher an wie die Festschreibung der Vergangenheit. Diese Inhalte (aus Satz 2) findet man im Modul 3 der Bildungswissenschaften  – und zwar sollen sie schon etwas länger in den jeweiligen Studiengängen der Lehrämter HS, RS, Gym und BBS. vermittelt werden (Amtsblatt des MBWJK RLP 10/2007). Warum also werden diese Qualifikationen einseitig herausgehoben? Leider kann man aus der Begründung des Gesetzes auch nicht mehr entnehmen als dass man diese Inhalte für besonders wichtig hält. Waren sie das vorher nicht? Hat man Zweifel daran, wie das vorher umgesetzt wurde? Und glaubt man dann wirklich, dass mit dieser Form der gesetzlichen Festschreibung sich daran etwas ändern würde?

Im nächsten Absatz wird ergänzt, dass zu den Inhalten der Lehrkräftebildung Wertschätzung und Unterstützung aller Lernenden zu deren kontinuierlicher individueller und sozialer Entwicklung gehören. War es vorher nicht erforderlich, Kindern aller Begabungen und Eigenschaften Wertschätzung und Unterstützung entgegenzubringen? Uns hat eigentlich immer § 1 des rheinland-pfälzischen Schulgesetzes ausgereicht. Dort sind Anspruch und Auftrag formuliert sowie dasRecht des jungen Menschen auf Förderung. Wie ist das in der Vergangenheit möglich gewesen – ohne dass Lehrkräfte jungen Menschen Wertschätzung und Unterstützung entgegengebracht hätten? Im vorliegenden Gesetzentwurf wird dies nun zum Inhalt der „inklusiven Kompetenz“ von Lehrkräften erklärt. Wenn daraus Zweifel erkennbar werden, ob das in der Vergangenheit alles schon so optimal war, dann bliebt abzuwarten, wie ein solches Gesetz dies ändern wird. Und wie das nachprüfbar wird, ebenfalls.

§5 erwähnt das Praktikum an Schwerpunktschulen als ein Instrument, Einblick in die Berufswelt der Lehrkräfte zu gewinnen und berufspraktische Kompetenzen zu erwerben.

§6 definiert als Aufgabe des Vorbereitungsdienstes u.a. den Erwerb von Kompetenzen, die zu grundlegendem inklusionspädagogischen Handeln und zu einer wirkungsvollen Zusammenarbeit in multiprofessionellen Teams befähigen.

Braucht man für das alles ein (neues) Gesetz?! Den ganzen Aufwand eines Gesetzgebungsverfahren?! Mit der Schulgesetzänderung von 2014 wurde der inklusive Unterricht als Aufgabe aller Lehrkräfte definiert. Dass darauf die Ausbildung reagieren muss, ist wohl eine Selbstverständlichkeit. Und das Gesetz legt nichts dazu fest, wie das im Einzelnen zu geschehen hat. So hat man die Chance nicht genutzt,

  • ein verbindliches Praktikum an einer SPS festzulegen
  • eine Kombination von Lehrämtern für Förderschule und allgemeinbildende Schulen gleichberechtigt zu ermöglichen
  • die Voraussetzungen für die erhöhte Notwendigkeit von Teamarbeit zu schaffen
  • Aussagen zur Lehrerarbeitszeit zu machen
  • …..

also die strukturellen Bedingungen so zu gestalten, dass  mehr Raum für inklusives Denken und Handeln entstehen kann.

Ein Zwischenfazit für den ersten Teil: Bis § 6 hätte man sich das Gesetz sparen können, es bringt keinen Neuerungen, sondern versucht auf dem Hintergrund der BRK und der Schulgesetzänderungen von 2014 erneut im Bereich der Inklusion ein bisschen Wind zu machen. Stattdessen könnte es sicherlich effektiver sein, Unterstützungskapazitäten und –strukturen für die Schulen und Lehrkräfte zu schaffen, die willens sind, sich den Herausforderungen der Inklusion zu stellen.

Wenden wir uns den Paragrafen des Gesetzes zu, die sich mit der Lehrerfort- und –weiterbildung befassen.

Hier lassen sich u.a. folgende Neuerungen erkennen:

  • Fortbildungsplanung wird erstmals als Instrument der Qualitätssicherung erwähnt. (§ 12)
  • Neu ernannte Schulleiter_innen werden verpflichtet an den Fortbildungen für Schulleitungen des Landesinstituts teilzunehmen (§ 9, Abs. 2)
  • Fortbildungsteilnahme soll mit Rücksicht auf die Unterrichtsversorgung … in der unterrichtsfreien Zeit stattfinden (§ 11)
  • Fortbildungsbudgets können vergeben werden (§ 13)

Neu sind diese Aspekte lediglich für RLP, keinesfalls jedoch für ein fortschrittliches Bildungssystem. Somit könnte man wohlwollend zu dem Schluss kommen, dass es nun endlich auch in RLP zu diesen Festlegungen kommt. Allerdings würde man mit diesem Optimismus an der Oberfläche bleiben, denn schaut man sich die Details genauer an, so fehlen mal wieder an mehreren Stellen die Verbindlichkeiten. Für die Schulleitungsfortbildung gibt es keine inhaltliche und quantitative Festlegung und auch keine Vorgaben, wann sie stattfindet sowie keinen Rechtsrahmen. Damit bleiben die wissenschaftliche Anbindung und die demokratische Legitimation der Inhalte außen vor.

Für die Lehrkräftefortbildung in der unterrichtsfreien Zeit bleibt offen, ob sie damit auf die Nachmittage, die vermeintlich unterrichtsfreien, gelegt wird oder ob wirklich ernsthaft die Ferien dafür endlich eingeplant werden.

Zwar sollen Schulen eine von Qualitätsarbeit und individuellen Interessen geleitete Fortbildungsplanung erstellen, doch es gibt keine Hinweise, wie sie ihre Planungen auch selbstgesteuert umsetzen können. Denn ihr Fortbildungsbudget können sie nur bekommen – wobei können im juristischen Kontext die geringste Verbindlichkeit hat – wenn die haushaltsrechtlichen Voraussetzungen vorliegen und sie sich neuen Herausforderungen stellen. Wie soll eine Schule ernsthaft eine Fortbildungsplanung machen ohne zu wissen, wie sie sie umsetzt? Wer plant schon den Kauf eines neuen Autos, wenn er nicht weiß, ob und woher er/sie die Mittel nehmen wird? Sollte man nicht mal anfangen darüber nachzudenken, was wäre, wenn nur die Hälfte des PL-Etats auf die Schulen als Fortbildungsbudget verteilt würde?  (Bei derzeit ca. 11 Millionen Euro und 1645 Schulen im Land Rheinland-Pfalz käme man auf sage und schreibe 6686 € pro Schule im Jahr.)

Dieses Gesetz vergibt ganz eindeutig seine Chancen, wenigstens ein paar Verbindlichkeiten zu schaffen. So orientiert es sich an dem, was seit vielen Jahren vor sich hin dümpelt. Es hat nicht die Evaluation des PL abgewartet (oder vielleicht absichtlich nicht forciert?), um deren Erkenntnisse in die Gesetzgebung einfließen zu lassen. Über die inhaltlichen und organisatorischen Strukturen des Fortbildungsinstituts wird gar nichts gesagt, obwohl es seit Jahren bekannt ist, dass sie – trotz oder wegen der Neuorganisation – unproduktiv sind und sich gegenseitig behindern.

Da bleibt am Ende dieser Betrachtung Verwunderung darüber, dass sich die Lehrerverbände und auch der kleine Koalitionspartner so etwas vorsetzen lassen. Eine Chance wurde vertan, Ob es der Inklusion nützt darf bezweifelt werden. 

 

Länderbericht 2015/16 

Mainz, 18.02.2016

10. Oktober 2015: Erster Landesinklusionstag in Rheinland-Pfalz

Auf Initiative des Vereins „EINE Schule für ALLE – länger gemeinsam lernen“ hat ein breites Bündnis von 21 Organisationen unter dem Motto „Vielfalt ist Bereicherung für Alle“ ein umfängliches Programm zusammengestellt. Mehr als 200 Menschen nahmen an dem 1. Landesinklusionstag teil. Die GGG war mit einem gut besuchten Stand vertreten.

Neben vielen beeindruckenden Beiträgen muss die Präsentation von Dr. Luciana Fiocca und Dr. Ute Gebert, Amt für Menschen mit Behinderungen in der Provinz Bozen/Südtirol, besonders erwähnt werden. Sie zeigten die Entwicklungslinien des italienischen Schulwesens zu einem inklusiven Schulsystem auf.

Die Professoren Dr. Sven Jennessen und Dr. Michael Wagner von der Universität Koblenz-Landau erläuterten in ihren Beiträgen, dass auch mit dem geplanten (und inzwischen verabschiedeten) Landesgesetz zur Stärkung der inklusiven Kompetenz und der Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften (IKFWBLehrG) die Lehrerinnen und Lehrer in Rheinland-Pfalz nur ansatzweise und völlig unzureichend auf die Tätigkeiten in einem inklusiven Schulsystem vorbereitet werden. Als Lösung können sie sich nur ein einheitliches Lehramt denken, das jedoch stufenbezogen ausgestaltet werden müsse.

11. November 2015: Lehrerbildungsgesetz verabschiedet

Das Landesgesetz zur Stärkung der inklusiven Kompetenz und der Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften (IKFWBLehrG) ist am 11.11.2015 verabschiedet worden. Damit bekam es auch eine Rahmung, die nicht unpassend erscheint. Unsere Kritikpunkte bleiben bestehen: „In weiten Teilen ein eher überflüssiges Gesetz, das nicht nur das Lehramt Hauptschule nicht abschafft, sondern alle Lehrämter des dreigegliederten Schulwesens plus Förderschullehramt erhält – mit allen Konsequenzen für Ansehen, Karriere und Bezahlung. Kurz: Viel Flickschusterei, viel Appeasement, wenig Mut und schon gar kein großer Wurf. Eine Chance wurde vertan.“

Die Stellungnahme der GGG und einen Kommentar von Rosemi Waubert de Puiseau kann man hier finden.

Landtagswahlen 13. März 2016

Der Wahlkampf ist überschattet von der Flüchtlingsdebatte. Die derzeitige Kultusministerin vertritt in der Sache die vernünftige Position, dass alle Kinder in die allgemeinbildenden Schulen aufgenommen werden und zwar nicht über die Klassenmesszahlen hinaus. Das heißt in der Praxis, dass es keine besonderen Deutschklassen gibt, wie dies in anderen Bundesländern gemacht wird, sondern die Flüchtlingskinder vom ersten Tag an in den Klassenverband aufgenommen werden. Je nach Bedürftigkeit gehen sie für eine bestimmte Zeit in DaF-Kurse, um die nötigen Deutschkenntnisse so schnell wie möglich zu erlangen. Anders ist es bei den Jugendlichen ab ca. 15 Jahren, die im Rahmen eines speziellen zweijährigen Maßnahme zum Hauptschulabschluss geführt werden sollen. In der Bildungspolitik sind sich Bündnis 90 – Grüne, CDU und SPD einig, dass an den Schulen das Schild „Bitte nicht stören“ hängen sollte, wie man auf regionalen Wahlkampfveranstaltungen hören konnte. Die SPD verweist nur noch ganz leise auf Bestehendes – selbst der vollmundig angekündigte Weg zu einem „inklusiven Schulsystem“ (aus der Begründung für das Landesgesetz zur Stärkung der inklusiven Kompetenz und der Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften (IKFWBLehrG)) kommt in dem Regierungsprogramm nicht mehr vor, die beiden anderen Parteien hingegen positionieren sich erfreulich deutlich. Die Fraktionssprecherin von Bündnis 90 – Grüne im Mainzer Stadtrat fordert die vierte IGS für Mainz, und für das Land macht Daniel Köbler, Vorsitzender der Landtagsfraktion, deutlich: „unser Fernziel ist, dass alle Schüler bis zur 10. Klasse in dieselbe Schule gehen.“ Erfreulich auch die CDU in Sachen Inklusion. Sie setzt sich für „nachhaltige Bildung“ ein, wozu „auch das gemeinsame Lernen behinderter und nicht behinderter Kinder“ gehöre. Die CDU betont: „Flächendeckende Inklusion in allen Schulen (…) funktioniert nur im Schulterschluss zwischen Kommunen und Land.“ Zwar schiebt sie hier die Ressourcenfrage nach vorne, dennoch konstatieren wir, dass sie Inklusion in allen (!!!) Schulen will. Wir werden berichten, was das Papier wert war – nach dem 13. März 2016.

Gesamtschultag der GEW und GGG am 15. September 2016

Wir freuen uns, die Schulleiterin der IGS Wuppertal-Barmen, Bettina Kobanek-Meis für den Eröffnungvortrag ankündigen zu dürfen. Die IGS Wuppertal-Barmen ist Hauptpreisträgerin des Schulpreises 2015. Wir sind gespannt auf ihren Bericht, von dem wir uns viele Impulse für die Arbeit unserer IGSen erhoffen.

Donnerstag, 15.9.16, IGS Kurt Schumacher, Ingelheim/Rh. 9:00 – 16:00 Uhr.

15. September 2016: Jahresmitgliederversammlung der GGG-RLP

Im Anschluss an den Gesamtschultag findet die Jahresmitgliederversammlung der GGG Rheinland-Pfalz statt.