GGG Rheinland-Pfalz

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Archiv der Kategorie: Bildungspolitik

Fachtagung am 4. Dezember 2017 in Mainz: Was brauchen unsere Lehrkräfte?

DIE TAGUNG MUSSTE LEIDER AUF GRUND MANGELNDER ANMELDEZAHLEN ABGESAGT WERDEN !!!

Fachtagungsproramm

Hessischer Gesamtschultag in Riedstadt am 4. März 2017

Hier das Programmplakat-ggg-gs-tag-4-ma%cc%88rz-2017

18. Januar 2017 – Podiumsdiskussion „4. IGS in Mainz – JETZT!“

Podiumsdiskussion: „Die 4. IGS für Mainz – Die Zeit ist reif!“

An die

Schulleitungen, Kollegien und Elternvertretungen

Einladung zur Podiumsdiskussion: „Die 4. IGS für Mainz – Die Zeit ist reif!“

 

An alle interessierten Eltern, Lehrkräfte, Schulleitungen und Politiker/innen,

  • obwohl die 3 bestehenden Mainzer Integrierten Gesamtschulen (IGS) randvoll sind,
  • obwohl Schuljahr für Schuljahr rd. 240 Kindern die Aufnahme in eine IGS verwehrt werden muss
  • und obwohl der Stadtrat sich in seiner Mehrheit für eine 4. IGS für Mainz ausgesprochen hat,

haben Stadtverwaltung, Dienstleistungsdirektion (ADD) und Ministerium einen Gründungsantrag für eine weitere IGS bislang als aussichts- und chancenlos bezeichnet. Dabei beruft man sich auf den von Ministerium und ADD herausgebrachten „Leitfaden zur Schulentwicklungsplanung“. Dieser erwies sich in der Vergangenheit auf Grund seiner restriktiven Auslegung von Schulgesetz und Schulordnung eher als Hindernis für eine zukunftsfähige Schulentwicklung in unserer Stadt.

Ob Elternwunsch und Stadtratswille diesmal erneut auf Ablehnung stoßen, obwohl sich die Verwaltung endlich dazu durchgerungen hat, in diesem Jahr tatsächlich einen Gründungsantrag für eine weitere IGS zu stellen, soll auf dieser Podiumsveranstaltung diskutiert werden. Dabei soll hinterfragt werden,

  • warum Mainz eine weitere IGS braucht,
  • aus welchen Gründen es die Stadt trotz des erkennbaren Elternwillens bisher abgelehnt hat, einen Antrag für eine weitere IGS in Mainz beim Land einzureichen,
  • welchen Stellenwert der „Leitfaden zur Schulentwicklungsplanung“ von ADD und Ministerium bei der Entscheidung über den Gründungsantrag hat,
  • welcher Standort für die neue IGS geeignet erscheint und
  • welche Auswirkung die geplanten Neugründungen (4. IGS und ein weiteres Gymnasium) auf die anderen Schularten in Mainz haben können.

Wir laden Sie alle, die interessierte Öffentlichkeit und insbesondere betroffene Eltern sehr herzlich ein, mit uns zu diskutieren. Zur Information fügen wir Ihnen das einladende Plakat bei, aus dem Sie Ort, Zeitpunkt und Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dem Podium entnehmen können.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Ludwig Julius und Rosemi Waubert de Puiseau

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Der Blick über den Zaun: Südtirol, Italien

Italiens inklusives Schulsystem – Südtirol

Vom 9.-13.10.2016 besuchte eine 16-köpfige Gruppe aus RLP Südtirol, um sich über die Inklusion in Italien ein Bild zu machen. Davon waren 7 GGG-Mitglieder.

Hier geht’s zum Berichtinklusion-in-su%cc%88dtirol

 

 

 

Gesamtschultag 15.September 2016 in der IGS Ingelheim

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Landeselterntag 2016

WP_20160611_12_22_12_ProAm 11. Juni 2016 waren wir als Landesvorstand mit einem Stand beim Landeselterntag in Bingen vertreten. Wir hatten dabei Gelegenheit, die neue Bildungsministerin zu hören und in ihrer Vertretung den Staatssekretär in einer Podiumsdiskussion zu erleben. In den Foren wurden sehr verschiedene Themen aufgegriffen, so z.B. Schwerpunktschule, IGS, Elternrechte, Grundschule usw.

Die neue Ministerin hatte keine Überraschungen auf Lager, sondern versuchte die ZuhörerInnen zu beruhigen – wobei man nicht wusste, ob sie beunruhigt waren – dass sie als Juristin und Strafrechtlerin nicht vorhabe, alles umzukrempeln. Sie bemühte sich zu betonen, dass es „keinen Richtungswechsel und keine Revolution“ geben werde. Und dann gab sie wieder, was schon aus dem Koalitionsvertrag bekannt war (und was man auch schon in den vergangenen Jahren von ihren Vorgängerinnen hatte hören können). In diesem wohlbekannten Sinne setzte Staatssekretär Beckmann die Debatte fort: Auf kritische Anmerkungen zur Unterrichtsversorgung und Unterrichtsqualität warf er wahlweise Zahlen in die Debatte, die das Gegenteil beweisen sollten, berief sich auf seine Expertise als Gymnasiallehrer oder bat um Verständnis dafür, dass man in seinem Haus noch keine konkreten Vorstellungen entwickeln konnte, weil so viele Interessengruppen auch zu beteiligen seien usw. usf. Nach dem Rausch der Wörter bleibt die gleiche Erkenntnis wie in Andersens Märchen: Schaut der Kaiser ist …

Die ElternverterInnen, verfolgten aufmerksam und höflich die Debatte. Am Nachmittag fanden verschieden Foren statt und es bestand Gelegenheit, sich mit Fachleuten aus dem Bildungsministerium und dem PL über verschiedene Themen auseinanderzusetzen. Dabei fiel die Offenheit für die vorgebrachten Anliegen auf, die Bereitschaft der Referenten, sich auf Details einzulassen.

Am GGG-Stand kamen immer wieder Eltern vorbei, für die es neu war, dass es einen Verband gibt, der für eine inklusive Schule für alle Kinder eintritt und offen für Eltern ist.

 

Mainz 12. Juni 2016

Länderbericht 2015/16 

Mainz, 18.02.2016

10. Oktober 2015: Erster Landesinklusionstag in Rheinland-Pfalz

Auf Initiative des Vereins „EINE Schule für ALLE – länger gemeinsam lernen“ hat ein breites Bündnis von 21 Organisationen unter dem Motto „Vielfalt ist Bereicherung für Alle“ ein umfängliches Programm zusammengestellt. Mehr als 200 Menschen nahmen an dem 1. Landesinklusionstag teil. Die GGG war mit einem gut besuchten Stand vertreten.

Neben vielen beeindruckenden Beiträgen muss die Präsentation von Dr. Luciana Fiocca und Dr. Ute Gebert, Amt für Menschen mit Behinderungen in der Provinz Bozen/Südtirol, besonders erwähnt werden. Sie zeigten die Entwicklungslinien des italienischen Schulwesens zu einem inklusiven Schulsystem auf.

Die Professoren Dr. Sven Jennessen und Dr. Michael Wagner von der Universität Koblenz-Landau erläuterten in ihren Beiträgen, dass auch mit dem geplanten (und inzwischen verabschiedeten) Landesgesetz zur Stärkung der inklusiven Kompetenz und der Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften (IKFWBLehrG) die Lehrerinnen und Lehrer in Rheinland-Pfalz nur ansatzweise und völlig unzureichend auf die Tätigkeiten in einem inklusiven Schulsystem vorbereitet werden. Als Lösung können sie sich nur ein einheitliches Lehramt denken, das jedoch stufenbezogen ausgestaltet werden müsse.

11. November 2015: Lehrerbildungsgesetz verabschiedet

Das Landesgesetz zur Stärkung der inklusiven Kompetenz und der Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften (IKFWBLehrG) ist am 11.11.2015 verabschiedet worden. Damit bekam es auch eine Rahmung, die nicht unpassend erscheint. Unsere Kritikpunkte bleiben bestehen: „In weiten Teilen ein eher überflüssiges Gesetz, das nicht nur das Lehramt Hauptschule nicht abschafft, sondern alle Lehrämter des dreigegliederten Schulwesens plus Förderschullehramt erhält – mit allen Konsequenzen für Ansehen, Karriere und Bezahlung. Kurz: Viel Flickschusterei, viel Appeasement, wenig Mut und schon gar kein großer Wurf. Eine Chance wurde vertan.“

Die Stellungnahme der GGG und einen Kommentar von Rosemi Waubert de Puiseau kann man hier finden.

Landtagswahlen 13. März 2016

Der Wahlkampf ist überschattet von der Flüchtlingsdebatte. Die derzeitige Kultusministerin vertritt in der Sache die vernünftige Position, dass alle Kinder in die allgemeinbildenden Schulen aufgenommen werden und zwar nicht über die Klassenmesszahlen hinaus. Das heißt in der Praxis, dass es keine besonderen Deutschklassen gibt, wie dies in anderen Bundesländern gemacht wird, sondern die Flüchtlingskinder vom ersten Tag an in den Klassenverband aufgenommen werden. Je nach Bedürftigkeit gehen sie für eine bestimmte Zeit in DaF-Kurse, um die nötigen Deutschkenntnisse so schnell wie möglich zu erlangen. Anders ist es bei den Jugendlichen ab ca. 15 Jahren, die im Rahmen eines speziellen zweijährigen Maßnahme zum Hauptschulabschluss geführt werden sollen. In der Bildungspolitik sind sich Bündnis 90 – Grüne, CDU und SPD einig, dass an den Schulen das Schild „Bitte nicht stören“ hängen sollte, wie man auf regionalen Wahlkampfveranstaltungen hören konnte. Die SPD verweist nur noch ganz leise auf Bestehendes – selbst der vollmundig angekündigte Weg zu einem „inklusiven Schulsystem“ (aus der Begründung für das Landesgesetz zur Stärkung der inklusiven Kompetenz und der Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften (IKFWBLehrG)) kommt in dem Regierungsprogramm nicht mehr vor, die beiden anderen Parteien hingegen positionieren sich erfreulich deutlich. Die Fraktionssprecherin von Bündnis 90 – Grüne im Mainzer Stadtrat fordert die vierte IGS für Mainz, und für das Land macht Daniel Köbler, Vorsitzender der Landtagsfraktion, deutlich: „unser Fernziel ist, dass alle Schüler bis zur 10. Klasse in dieselbe Schule gehen.“ Erfreulich auch die CDU in Sachen Inklusion. Sie setzt sich für „nachhaltige Bildung“ ein, wozu „auch das gemeinsame Lernen behinderter und nicht behinderter Kinder“ gehöre. Die CDU betont: „Flächendeckende Inklusion in allen Schulen (…) funktioniert nur im Schulterschluss zwischen Kommunen und Land.“ Zwar schiebt sie hier die Ressourcenfrage nach vorne, dennoch konstatieren wir, dass sie Inklusion in allen (!!!) Schulen will. Wir werden berichten, was das Papier wert war – nach dem 13. März 2016.

Gesamtschultag der GEW und GGG am 15. September 2016

Wir freuen uns, die Schulleiterin der IGS Wuppertal-Barmen, Bettina Kobanek-Meis für den Eröffnungvortrag ankündigen zu dürfen. Die IGS Wuppertal-Barmen ist Hauptpreisträgerin des Schulpreises 2015. Wir sind gespannt auf ihren Bericht, von dem wir uns viele Impulse für die Arbeit unserer IGSen erhoffen.

Donnerstag, 15.9.16, IGS Kurt Schumacher, Ingelheim/Rh. 9:00 – 16:00 Uhr.

15. September 2016: Jahresmitgliederversammlung der GGG-RLP

Im Anschluss an den Gesamtschultag findet die Jahresmitgliederversammlung der GGG Rheinland-Pfalz statt.